Treia/Jübek übernimmt die „Rote Laterne“ 26:38-Abreibung bei der SG Altona

(shz; hol) ALTONA Selbst das schmackhafte Pizzaessen in einem Hamburger Restaurant im Anschluss an das Spiel konnte die Stimmung bei den Handballfrauen des HC Treia/Jübek nicht mehr aufhellen. Besonders dem Trainerduo war die deftige 26:38 (14:20)-Niederlage beim bisherigen Tabellenletzten SG Altona böse auf den Magen geschlagen. „Mir fehlen nach solch einem Auftritt ein wenig die Worte“, sagte Co-Trainer Nils Klopfer, dessen Team nun die „Rote Laterne“ der Oberliga in der Hand hält.

Eine Zwölf-Tore-Schlappe im Kellerduell gegen einen bislang punktlosen Gegner – das kam einem Keulenschlag an den Kopf nahe. „Ich habe genug von den Ausreden. Jetzt sollten sich alle hinterfragen, was es eigentlich braucht, um Leistung zu zeigen“, sagte Klopfer. Man habe zuvor schon mehrmals bewiesen, dass „wir in der Klasse mithalten können“. Aber davon war während der trostlosen Vorstellung in Altona wenig zu sehen.

Dabei waren die Gäste ganz gut in die Partie reingekommen. Beim 6:5 (11.) und 14:12 (25.) waren sie noch fast auf Augenhöhe mit den Hamburgerinnen. Doch dann nahm das Unheil seinen Lauf.
Die Schwarz-Weißen leisteten sich technische Fehler en masse, kassierten Gegentore im Minutentakt und verloren völlig den Anschluss. Angeführt von der wurfstarken Sophia Nemitz (11) setzten sich die hoch motivierten Gastgeberinnen auf 26:15 (37.) ab. Es folgte eine Auszeit von Treia/Jübek, in der es sehr laut wurde.

Zumindest wurde danach die rasante Talfahrt gestoppt und die restliche Spielzeit „nur“ mit einem Tor Unterschied verloren. Ein schwacher Trost für den Verlierer, der weiter auf seinen ersten sportlichen Erfolg warten muss.

„Wir müssen sehen, dass wir wieder schnell Sicherheit in die Köpfe und Boden unter den Füßen bekommen“, so Klopfer. Nun seien alle gefragt, den Karren aus dem Dreck zu ziehen. In den restlichen drei Spielen soll versucht werden, möglichst noch ein Erfolgserlebnis zu feiern, um mit einem besseren Gefühl im kommenden Jahr in die Abstiegsrunde zu starten. Allerdings heißen die Gegner Tarp, Altenholz und St. Pauli – ein überwiegend großes Kaliber.


HC Treia/Jübek: Höppner, Boy, Stuck – Huß, Ley (2), Börnsen (2), Andresen (1), Christofzik (3), Priebus (3), P. Jessen, Dahm (8/4), Christiansen (2), Boddenberg (5).

 

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