HC Treia/Jübek gerät aus dem Tritt Handball-SH-Liga, Männer: Schwarz-Weißen verlieren gegen Tills Löwen mit 28:31

Foto: Jürgen Sieg

(shz, ibr) SILBERSTEDT Beim HC Treia/Jübek steckt der Wurm drin. Mit höheren Ambitionen in die Saison gestartet, liegt der Handball-SH-Ligist nach der überraschenden 28:31 (15:12)-Heimniederlage gegen die HSG Tills Löwen mit 14:14 Punkten derzeit als Sechster im Niemandsland der Tabelle. Die Pleite gegen das Schlusslicht war bereits die dritte Partie ohne doppelten Punktgewinn.

Trainer Tim Kreft war vor allem über den Auftritt nach dem Seitenwechsel verärgert. „Der Start in die zweite Hälfte war eine Katastrophe“, schimpfte der Coach. „Unvorbereitete Würfe und leichte Ballverluste – nach der Pause geben wir eine klare Führung leichtfertig aus der Hand. Am Ende fehlte dann auch der letzte Kick, die Partie noch mal zu drehen.“

Zunächst sah es aber nicht nach der vierten Heimniederlage aus. Die Deckung stand gut, hatte den Gästeangriff unter Kontrolle. Die Angriffe hatten Struktur und Elan, und auch in der Chancenverwertung zeigten sich die Hausherren konsequenter als zuletzt. „Wir haben viel mit Kreuzungen gearbeitet und die Lücken sehr gut genutzt“, meinte Tim Kreft. Beim 10:6 (19.) durch Marten Rucha hatte sich der HC den ersten Vier-Tore-Vorsprung erarbeitet.

Zu diesem Zeitpunkt taten sich aber bereits die ersten Probleme in der Deckung auf. Besonders mit dem Kreisläuferspiel der Löwen hatte der HC seine liebe Mühe. Dennoch blieben die Hausherren bis zum 16:12 (31.) durch Felix Reuß auf Kurs. Es folgte dann die von Kreft angesprochene Schwächephase.

Unvorbereitete Abschlüsse und technische Fehler des HC nutzten die Gäste zu erfolgreichen Gegenstößen. Von Minute zu Minute bekam der Abstiegskandidat immer mehr Oberwasser – und nach einem 5:1-Lauf waren die Löwen beim 17:17 (42.) wieder im Spiel. Auch das zwischenzeitliche 21:19 (47.) durch Jesper Autzen verschaffte dem HC keine Sicherheit mehr, es blieb eine wacklige und fehlerbehaftete Angelegenheit.

Der Gast ging in der Schlussphase erstmals mit zwei Toren in Führung (22:24/53.) und sorgte nur wenige Minuten später für die Vorentscheidung (23:27/ 57.). Das Kreft-Team raffte sich zwar noch einmal auf, war aber nicht mehr in der Lage, die Partie entscheidend zu drehen.

Der Ärger bei Tim Kreft war nach der Partie deutlich zu spüren. „Wir schaffen es derzeit einfach nicht, unsere PS auf die Platte zu bringen“, sagte der Trainer, der das Verletzungspech nicht als Grund für die teilweise fehlenden Emotionen gelten lassen will. „Damit müssen andere Teams auch leben. Wir müssen jetzt schleunigst wieder in die Spur kommen. Mit einer Leistung wie heute nach der Pause wird der Rest der Saison ansonsten eine zähe Angelegenheit.“

Die nächste Gelegenheit, wieder in die Erfolgsspur zu kommen, bietet die Partie am Freitag (20 Uhr) bei der HG OKT.


HC Treia/Jübek: Rewoldt, Klopfer, Hansen – Schnoor (3), Autzen (6/1), J. Detlefsen, Ilgner (5), Schütt (1), Rucha (3), Hoyer (1), Huß (1), F. Reuß (4/1), M. Reuß (2), Marxen (2)

 

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