F-SHL: Erfahrung setzt sich durch - Derbysieg!

Derbysieger! Stark Mädels!

Handballfrauen des HC Treia/Jübek gewinnen Nachbarschaftsduell bei der HG OKT II mit 29:25.

Vor allzu große Probleme wurden die Handballerinnen des HC Treia/Jübek im SH-Liga-Auswärtsspiel bei der HG OKT II nur selten gestellt. Das Team von Trainer Thomas Bleicher gewann das Derby in der Kropper Geestlandhalle mit 29:25 (13:8) und gehört damit weiterhin zur Spitzengruppe der Staffel. „Es war nicht mehr als nötig. Ich bin froh, dass wir gewonnen haben“, urteilte Bleicher nach dem souveränen Sieg, während OKT-Trainer Jörg Becker meinte: „Wir haben leider immer wieder diese Leerlaufphasen. In den guten Phasen merkt man aber, dass etwas gehen könnte.“

Gegen die abstiegsbedrohte HG kamen die Jübekerinnen erst nach dem 1:3-Rückstand (5.) auf Temperatur, drehten beim 4:3 (9.) das Spiel und gaben den Vorsprung nach dem 6:5 (13.) nicht mehr her. Dabei überzeugte im ersten Durchgang insbesondere die HC-Deckung. Nur acht Gegentreffer ließ sie zu. „Die Abwehr war konzentriert und unsere Rückwärtsbewegung gut. Und im Tor hat Janke Rucha hervorragend gehalten“, lobte der Treia-Coach das Defensivverhalten seiner Mannschaft. Mit einem 4:0-Lauf und einer zwischenzeitlichen 12:6-Führung (27.) schien alles auf einen klaren Jübeker Sieg hinauszulaufen.

Allerdings schlichen sich immer wieder Fehler in das Offensivspiel der Gäste ein. „Wir haben einige Chancen leichtsinnig vergeben. Wenn man mit fünf oder sechs Toren führt, dann spekuliert man bei dem einen oder anderen Pass schon mal. In der Deckung hatten wir dann ein paar Abstimmungsfehler, zumal OKT nun auch keine Kreisliga-Truppe ist“, sagte Bleicher, der aber nie das Gefühl hatte, dass es nochmal eng werden könnte.

Auch nach dem Seitenwechsel hielt der HC die Gastgeberinnen bei Ständen von 19:14 (41.), 24:19 (49.) und 28:23 (56.) auf Distanz. „Wir hatten mehr Wurfkraft aus dem Rückraum und haben die uns gebotenen Räume sehr gut genutzt“, meinte Bleicher, dessen Mannschaft für die taktischen Veränderungen der Gastgeberinnen immer Lösungen parat hatte. Die HG-Reserve probierte vieles aus und nahm unter anderem Jule Dahm in enge Deckung.

Beide Trainer waren sich nach dem Abpfiff einig: Dem jungen OKT-Team fehlt noch die nötige Reife. „Es bleibt einfach dabei, dass wir zu unerfahren sind, um solche Spiele zu gewinnen“, so Becker. (shz)

Kader: Rucha, Burmeister – Clausen (2), Thiesen, Börnsen (9/4), Lorenzen, Bartelsen (3), Priebus (4), Huwe, Dahm (8), Boddenberg (2), Steltner, Hinrichsen (1)

 

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